Kirchenmusik

Seit einigen Jahren führt der Lutherpilgerweg durch Coswig. Dies hat die Gemeinde dazu inspirert, quasi als Station am Weg, die Konzertreihe „Coswiger Konzerte am Lutherweg“ ins Leben zu rufen. An zehn Sonntagen im Jahr findet 17.00 Uhr ein Konzert mit wechselnden Interpreten und Musikstilen statt. Diese Verantsaltungsreihe soll Gelegenheit geben, zum Verweilen auf dem Weg auf den Spuren Luthers und lädt ein zur Besinnung. Allerdings sind nicht alle Konzerte leise und besinnlich, so heißt es beispielsweise im August „Rock around barock“. Auch Wochentage und Uhrzeit können in seltenen Fällen abweichen. So findet „Rock around barock“ immer an einem Freitag statt und die Orgelnacht beginnt erst 19:00 Uhr. Die aktuellen Termine finden Sie hier auf unserer Homepage.

Konzert zum Monatsausklang im Februar

16.02.20. um 17:00 Uhr
St. Nicolai Coswig

Maxim Kowalew Don Kosaken

Der Chor wird russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie einige Volksweisen und Balladen zu Gehör bringen. Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich der Chor durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken hat. Singend zu beten und betend zu singen. Chorgesang und Soli in stetem Wechsel – Tiefe der Bässe, tragender Chor, über Bariton zu den Spitzen der Tenöre. „Aus den Tiefen der russischen Seele“.Auch im neuen Konzertprogramm dürfen Wunschtitel wie „Abendglocken“, „Stenka“, „Rasin“, „Suliko“ und „ Marusja“ nicht fehlen. Karten gibt es im Vorverkauf rür 21,-€ und an der Abendkasse für 24,-€ Einlass ist ab 16.00 Uhr.

Konzert zum Monatsausklang im März

29.03.20. um 17:00 Uhr
St. Nicolai Coswig

Lieder und Texte von Gundermann mit Jörg Endesfelder und Mario Marcello Stein

Gerhard Rüdiger Gundermann (* 21. Februar 1955 in Weimar; † 21. Juni 1998 in Spreetal) war ein deutscher Liedermacher und Rockmusiker. In der DDR galt der Baggerfahrer Gundermann ab den 1980er Jahren als Sprachrohr der Menschen im Lausitzer Braunkohlerevier. Nach der deutschen Wiedervereinigung widmete er sich verstärkt dem Umweltschutz und äußerte sich kritisch über die soziale Entwicklung im Osten Deutschlands. Seine oft von einem melancholischen Unterton geprägten Lieder spiegeln teils eine sehr persönlich wirkende Auseinandersetzung mit den Themen Leben, Tod und Sterben wider. Durch die derart vermittelten Themen gelten Gundermanns Lieder als getragen von einer persönlichen Authentizität. Jörg Endesfelder und Mario Marcello Stein singen und lesen seine Texte seit acht Jahren. Dabei kommen nicht nur die bekannteren, sondern auch weniger bekannte Lieder und Texte des singenden, klingenden Baggerfahrers zur Aufführung

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