Dorfkirche Möllensdorf

Die Kirche in Möllensdorf ist ein für Dorfkirchen der romanischen Epoche typischer Feldsteinbau, wie er vor allem östlich der Elbe im Fläminggebiet häufig zu finden ist.

Wie die Feldsteinkirchen in Wörpen und Wahlsdorf geht auch die Kirche in Möllensdorf wahrscheinlich auf die flämische Besiedlung im 12. Jahrhundert unter Markgraf Albrecht dem Bären zurück.

Geschichte

Der Feldsteinbau ist typisch für Dorfkirchen der romanischen Epoche, vor allem östlich der Elbe im Fläminggebiet. Die Steine sind sorgfältig geschichtet. Nur die drei Fensteröffnungen der Apsis und die ehemalige Priesterpforte in der Südwand des Altarraumes haben romanische Form. Alle anderen Fenster wurden in der Barockzeit vergrößert. Auf der Südseite versetzte man den Eingang, das Rundbogenportal daneben ist noch angedeutet. Auf dem Kirchenschiff sitzt westlich ein Giebeldachreiter mit massiver Westwand.

Besonderheiten

Beachtenswert sind im Inneren die Reste mittelalterlicher Fresken. Um 1880 baute C.J. Chwatal (Merseburg) die Orgel, deren Spieltisch sich seitlich befindet. Ursprünglich stand die Orgel in Mägdesprung im Harz. Die Bronzeglocke hat C.F. Ulrich aus Polda im Jahr 1889 gegossen. 1992 wurde die Kirche umfangreich saniert.

Ort

Im Verzeichnis des Bistums Brandenburg aus dem jahr 1459 wird Moldensdorp erwähnt. Auf einem Wanderweg in Richtung Hubertusberg liegt am Lutherstieg der Lutherstein, der an einen Besuch von Martin Luther erinnern soll.

Dorfkirche Möllensdorf

Gottesdienste

Lage