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Und unser HERR kommt auch gewaltig. Alles, was sich ihm in den Weg stellt, wird seine Macht spüren. Alles, was nicht seiner Herrschaft entspricht, wird weggetan. Das kann mitunter schmerzhaft sein. Darum die Aufforderung, sich auf das Erscheinen des HERRN, vorzubereiten. Als Jesaja Gott schaute, sagte er: „Weh mir, ich vergehe!“ – Die Ankunft des HERRN ist nicht mit Glühwein und Stolle zu genießen. Menschen, die Gottes Herrschaft erfahren haben, merken radikale Veränderungen in ihrem Leben. Jesus will nicht verfeierlicht werden. Seine Worte klingen anders, als der Gesang vom „süßen Kindelein mit lockigem Haar“. Er sagte: „Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“ Wenn Jesus kommt, geht es um die eigene Existenz. Er kommt, um zu erlösen. Die Herrlichkeit des HERRN soll an uns offenbar werden. Das kann jeden ereilen, der da Stolle isst im Kerzenschein, seinen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt trinkt, und der seine Suppe in der Wärmestube löffelt. Und bis dahin haben wir die schöne Aufgabe, wie der Engel auf dem Schaf, einander zu begegnen: ungeschützt und gewaltlos. Ein bisschen Wärme verteilen, wie das Schaf mit seiner Wolle zu geben vermag. Und eine frohe Botschaft auf den Lippen, wie Engel das so können. Schalom und liebe Grüße Ihr Holm Haschker |